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Die zweitplatzierte Arbeit des Wettbewerbs
"Kunst am Bau" von Hinrich Brockmöller aus
Bremen wird realisiert.

Kunst am Bau

Vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur, vertreten durch das Staatliche Baumanagement Elbe-Weser wurde der Wettbewerb Kunst am Bau für den Neubau des Maritimen Sicherheitszentrums ausgelobt.

Der Wettbewerb fand als begrenzt-offener Kunst am Bau-Wettbewerb nach dem Leitfaden Kunst am Bau sowie in Anlehnung an die Richtlinien für Planungswettbewerbe statt. Neun der Künstler erhielten eine Einladung zur Teilnahme am anonym durchgeführten Wettbewerb.

Zeitplan:

  • Auswahlgremium: 11.12.2012
  • Versand Auslobung: 20.12.2012
  • Preisgerichtssitzung: 25.04.2013

Die Kunststandorte

Der Außenbereich des Geländes ist funktional hoch besetzt und der Neubau für die Öffentlichkeit nicht zugänglich. Für das Kunst am Bau-Vorhaben standen ein Kunststandort im Neubau (Foyerwand) und zwei Standorte im Außenbereich des Neubaus (der Gang vor dem zurückspringenden Baukörper entlang der Zollkaje sowie der verklinkerte Sockelbereich an der Hauptzufahrt) als Bearbeitungsbereiche zur Verfügung. Es war sowohl eine zusammenhängende bzw. sich aufeinander beziehende künstlerische Konzeption für mehrere Standorte als auch die Bearbeitung nur eines Standortes möglich.

Die Aufgabe

Ziel des Wettbewerbs war es, eine künstlerische Gestaltung für den Neubau des Maritimen Sicherheitszentrums zu entwerfen, die eigens für diesen Ort und diese Aufgabe entwickelt wurde, wobei die Nutzung und die Funktionsfähigkeit der Liegenschaft bzw. der Räumlichkeiten erhalten bleiben musste. Wünschenswert war eine künstlerische Reflektion der Tätigkeiten des Maritimen Sicherheitszentrums, um einen Bezug zur zukünftigen Nutzung herzustellen.

Das Preisgericht

  • Als Preisrichter in der sechsköpfigen Jury urteilten:
  • Rose Pfister, Städtische Galerie Bremen
  • Prof. Christiane Möbus, Künstlerin Berlin/Hannover
  • Dagmar Schmidt, Künstlerin Langenhagen
  • Bernhard Meyer, Verwaltungsleiter MSZ
  • Helmut Bernard, Staatliches Baumanagement Elbe-Weser
  • Josef Hämmerl, MGF Architekten

Das Preisgericht tagte am 25. April 2013 unter dem Vorsitz der Künstlerin Dagmar Schmidt aus Langenhangen im Staatlichen Baumanagement Elbe/Weser in Cuxhaven. Einstimmig wurde die Arbeit "Archiv" von Juditz Fegerl aus Wien hier zum 1. Preis gekürt.

Der 2. Preis wurde an Hinrich Brockmüller, Bremen und der 3. Platz an Almut Linde, Hamburg vergeben.

Vorgeschlagen wurde von der Erstplatzierten die Installation von 12 Metall-Platten-Paaren, jeweils aus Messing und Aluminium, in identischer Form und Größe, die an der Sichtbetonwand im Foyer des MSZ in Reihe gehängt werden sollen. Während der Dauer von 12 Monaten soll je eine Messing- und eine Aluminiumplatte für jeweils einen Monat in einem mit Meerwasser gefüllten Behälter verwahrt werden; Wasser und Luft, sowie die jahreszeitlichen Bedingungen sollen die Oberflächen der Platten verändern. So würden die unterschiedlich angegriffenen Platten einen jahreszeitlichen Querschnitt über das ganze Jahr bilden. Die Platten sollen mit einer Beschriftung versehen werden, die Auskunft über das Material, das Datum und den Standort gibt.

Im Rahmen der Jury-Entscheidung wurde ein Nachweis zur Realisierbarkeit der Arbeit gefordert und entschieden, sollte dieser vor Ort zu erbringende Nachweis nicht der Entwurfspräsentation entsprechen, wird eine Realisierung der zweitplatzierten Arbeit von Hinrich Brockmüller empfohlen.

Der Nachweis wurde in Cuxhaven über die Dauer von einem Monat durchgeführt, die Platten anschließend aus dem Wasser entnommen. Eine Veränderung der Entwurfspräsentation entsprechend konnte nicht erkannt werden und somit wurde der Nachweis seitens des Staatlichen Baumanagements als nicht erbracht angesehen. Daher wird nun die Idee der Weltkarte von Hinrich Brockmöller, dem Zweitplatzierten, umgesetzt.

Der 2. Preis (Realisierung)

Vorgeschlagen wird von dem Zweitplatzierten die Installation einer aus Aluminium bestehenden Weltkarte mit den als Reliefs ausgebildeten Meeresgrundflächen.

Die Jury urteilte dies als hervorragenden Ansatz; gerade für Nautiker bestehe hier ein hoher Wiedererkennungswert. Aus Sicht der Nutzer biete der Entwurf vielfältige Anknüpfungspunkte für die Beschäftigten und das Fachpublikum des MSZ.

2. Preis 2. Preis2. Preis: Hinrich Brockmöller, Bremen

Der erste Preis geht an Judith Fegerl, Wien, der dritte Preis an Almut Linde, Hamburg.

3. Preis 3. Preis3. Preis: Almut Linde, Hamburg














Folgende Künstler reichten ebenfalls ihre Kunst am Bau-Vorschläge für das Maritime Sicherheitszentrum ein:

  • Heike Weber, Köln
  • Hester Oerlemans, Berlin
  • Klaus Weber, Berlin
  • Andreas Green, Cuxhaven
  • Christian Haake, Bremen
  • Malte Urbschat, Berlin

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