GSB 7.1 Standardlösung

Deutsche Marine

Einsatzmittel der Marine zur Seeraumüberwachung: ein Hubschrauber Typ Sea Lynxx, stehend auf dem Flugdeck der Fregatte 122 "Rheinland Pfalz", und die Korvette F261 "Magdeburg" Marine - Hubschrauber und Korvette Seeraumüberwachung durch Einsatzmittel der Marine | Quelle: Bundeswehr

Die maritime Sicherheit Deutschlands ist ein wesentlicher Bestandteil des gesamtstaatlichen Sicherheitskonzeptes. Sie ist nur in enger ressortübergreifender und multinationaler Kooperation zu erreichen und dadurch dauerhaft sicherzustellen.

Hierzu leistet die Deutsche Marine mit der Überwachung der Sicherheit im Seeraum ihren Beitrag, der sich im gegebenen verfassungsrechtlichen Rahmen in ein solches Konzept einordnet.

Sicherheit im Seeraum bedeutet für die Marine auch den militärischen Schutz der deutschen Küstengewässer sowie der Seeverbindungslinien weit entfernter Seegebiete. Die Deutsche Marine führt deswegen umfassende Seeraumüberwachung sowie Lagebilderstellung durch. Um eine noch effektivere Überwachung des Seeraums zu ermöglichen, müssen relevante Informationen und Erkenntnisse innerhalb der Marine und diverser nationaler wie internationaler Behörden und Initiativen ausgetauscht werden.

Es wird die Verknüpfung bestehender Systeme zu einem Netzwerk angestrebt, in dem die Darstellung und Bewertung eines so generierten Lagebildes aus dem Maritime Operation Center (MOC) der Deutschen Marine erfolgt. Zukünftig wird dieses umfassende und validierte maritime Lagebild allen Partnern im MSZ zur Verfügung gestellt.

Die Deutsche Marine beteiligt sich mit ihren Hubschraubern am nationalen Such- und Rettungsdienst (SAR) im Bereich des deutschen Küstenmeer. Die Einsätze werden vom Rescue Coordination Center (RCC) des Marinekommandos geleitet und koordiniert. Hierbei handelt es sich um etablierte, gut funktionierte Mechanismen der Zusammenarbeit mit der Seenotleitstelle der DGzRS und dem Havariekommando mit klar definierten Schnittstellen und Zuständigkeiten.

Basierend auf zahlreichen bilateralen Verwaltungsvereinbarungen unterstützt die Marine die Partner des MSZ zudem bei See- und Straßentransporten sowie der Ölüberwachung und -Bekämpfung. Aus diesem Grund werden die dem Havariekommando unterstellten Ölauffangschiffe und Sensorflugzeuge DO228 von der Deutschen Marine betrieben. Mit ihren täglich durchgeführten Überwachungsflügen über Nord- und Ostsee leisten die DO228 einen wesentlichen Beitrag zur Reinhaltung der deutschen Küstengewässer.

Das Marinekommando ist zentraler Ansprechpartner des Havariekommandos für alle Anforderungen auf Personelle oder Materielle Unterstützung sowie die Zuarbeit durch die Bundeswehr. Hierbei handelt es sich um gleichfalls bewährte Mechanismen und Abläufe außerhalb der Struktur der zivil-militärischen Zusammenarbeit.

Neben den beschriebenen Aufgaben im Zusammenhang mit maritimer Sicherheit gibt es natürlich noch mehr Interessantes über die Deutsche Marine.

Weitere Informationen unter www.marine.de

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